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 Einträge: 454 | Aktuell: 400 - 391Neuer Eintrag
 
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Mick (info@zeptep.de)
Datum:Sa 28 Mai 2016 16:46:25 CEST
Betreff:Mittelmeer: Die NATO als größte Schlepperorganisation der Welt - von Stefan Schubert
 Während die gesamte Welt von Frau Merkel nur aus der Türkei und Europa zu bestehen scheint, bilden sich, wenig überraschend, neue Flüchtlingsrouten. Denn Merkels verordnete Willkommenskultur, die offenen deutschen Sozialsysteme und die Nichtabschiebung abgelehnter Asylbewerber bilden weiterhin gewaltige Einwanderungsanreize. Die Bundeswehrführung gibt sich jetzt angeblich überrascht, dass bis zu eine Million Afrikaner das Mittelmeer von Libyen nach Europa überqueren wollen. Doch ihr laufender NATO-Einsatz verringert nicht etwa die Flüchtlingsströme über das Mittelmeer, sondern facht sie weiter an. Die zugespitzte Lage rund um das Mittelmeer, mit Hunderttausenden Afrikanern, die sich in den Küstenregionen formiert haben, ist lange bekannt. Die französischen Sicherheitsbehörden warnten bereits vor diesen Zuständen, auf Kopp Online wurde darüber mehrfach berichtet und selbst in den viel gescholtenen Mainstreamblättern wurde vereinzelt darauf hingewiesen. Umso mehr überrascht jetzt die veröffentlichte Überraschung der Bundeswehrführung über diese Zustände. Das Seegebiet zwischen Libyen und Italien ist der neue Highway der Schlepper-Mafia. Neu ist diese Verbindung nicht, sie besteht seit Jahren. Nur ruht sie mehr oder weniger im Herbst und Winter wegen der stürmischen See und verstärkt sich alljährlich zum Sommerbeginn. Die Schlepper haben sich längst auf den NATO-Einsatz vor der libyschen Küste eingestellt und ihn in ihr perfides Geschäftsmodell integriert. Sie überladen die Schlepperboote mit Flüchtlingen, fahren nur wenige Kilometer auf das Mittelmeer und rufen dann per Seenotfunk die westlichen Kriegsschiffe heran. Diese nehmen die Afrikaner dann auf, verbringen sie aber nicht etwa die kurze Strecke zurück auf den afrikanischen Kontinent, sondern überqueren das gesamte Mittelmeer und setzen sie auf dem europäischen Festland ab. Dies ist einmal wirklich ein abschreckender NATO-Einsatz. Dass dieser NATO-Einsatz ein Riesenirrsinn ist, ist offenkundig. Er verringert nicht die Flüchtlingsströme, sondern im Gegenteil, er facht sie enorm an. Den Afrikanern kann so von den Schleppern suggeriert werden, dass, sobald sie sich auf dem Mittelmeer befinden, die NATO-Schiffe kommen, um sie zu retten, und direkt nach Italien bringen. Australien zeigt hingegen seit drei Jahren, wie die effektive Sicherung einer Seegrenze funktioniert. Jedes Flüchtlingsboot wird von der australischen Marine auf offener See gestoppt und konsequent nach Papua-Neuguinea verbracht. Dies hat sich rumgesprochen, die Anzahl der Boote verringert sich beständig und kein Flüchtling ertrinkt demnach mehr bei einem sowieso zum Scheitern verurteilten Versuch der illegalen Einreise. Der Flüchtlingsstrom nach Australien ist so gestoppt worden. Dazu beziehen die australische Regierung und das Militär eindeutig in einem Video Stellung, das sich an alle potenziellen Einwanderer in 17 Sprachen wendet. Der Kernsatz der millionenschweren Kampagne lautet: » Wenn ihr ohne Visum in unser Land kommt, wird Australien niemals eure Heimat werden – es gibt keine Ausnahmen.« – »NO WAY« heißt es in großen Buchstaben. Was für Gutmenschen bestimmt hartherzig klingen mag, ist schlicht die Feststellung bestehender Gesetze und Einreisebestimmungen. Und nur weil sich jetzt Einwanderer zu Tausenden formieren, um ihre illegale Einwanderung quasi zu erpressen, verliert das deutsche Grundgesetz nicht seine Wirksamkeit. Dort ist in Artikel 16a Absatz 2 klar geregelt, dass sich niemand auf politisches Asyl berufen kann, »wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist (...)«. Die gegenwärtige millionenfache Einwanderung und ihre Hunderte Milliarden Folgekosten sind damit klar grundgesetzwidrig. Doch solange die Humanistin aus Berlin nicht endlich ihren epochalen Fehler der Weltöffentlichkeit eingesteht, wird die ganze Welt nach Deutschland strömen.
 
 
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Mick (info@zeptep.de)
Datum:Sa 28 Mai 2016 16:43:11 CEST
Betreff:Warum ein geringerer Zuckerkonsum die beste Gesundheitsvorsorge überhaupt sein könnte - von Dr. Joseph Mercola - Teil 1
 Der Autor und Pädagoge Gary Taubes gehört zu einer kleinen Gruppe von medizinischen Forschern, die unermüdlich über den engen Zusammenhang von Zuckerkonsum, der gestiegenen Rate an Fettleibigkeit, schwerwiegenden Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Herzinfarkt und Alzheimer aufmerksam machen. In seinem neuesten Buch The Case Against Sugar stellt Taubes die Frage, ob Zucker als Lebensmittel oder als Droge gelten sollte. Wie viel Zucker nehmen Sie am Tag zu sich? Wenn Sie wie die meisten Menschen sind, kennen Sie die genaue Antwort auf diese Frage vielleicht gar nicht, weil Zucker in so gut wie in allen industriell verarbeiteten Lebensmitteln enthalten ist, auch in Produkten, von denen Sie gar nicht ahnen, dass ihnen Zucker zugefügt ist. Fruchtjoghurt etwa kann bis zu 20 Gramm bzw. 5 Teelöffel Zucker pro Portion enthalten, und in einer Packung Hähnchen süß-sauer mit Reis befinden sich über 12 Teelöffel Zucker. Zucker kann sich auch hinter weniger bekannten Namen verstecken wie Dextrose, Maltose, Galactose und Maltodextrin, um nur ein paar zu nennen.1 Das Problem des hohen Zuckergehalts von Mahlzeiten liegt hauptsächlich in der industriellen Verarbeitung begründet. Wenn Sie selbst kochen, mit natürlichen Lebensmitteln voller natürlicher Geschmacksstoffe, haben Sie dieses Problem nicht. Dann müssen Sie nur abschmecken. Und selten, falls überhaupt, würden Sie in ein selbst gekochtes Gericht mehrere Teelöffel Zucker geben. Laut einer Studie von 20142 konsumieren 10 Prozent der Amerikaner 25 Prozent oder mehr ihrer täglichen Kalorien in Form von Zuckerzusätzen. Die meisten Erwachsenen (71,4 Prozent) nehmen mindestens 10 Prozent ihrer täglichen Kalorien als Zuckerzusatz zu sich. Die Folgen sind signifikant. Bei Personen, die laut der Studie 21 Prozent oder mehr ihrer täglichen Kalorienzufuhr in Form von Zucker zu sich nahmen, war die Wahrscheinlichkeit, an Herzkrankheiten zu sterben, DOPPELT so hoch wie bei jenen, die 7 Prozent oder noch weniger ihrer täglichen Kalorien aus Zuckerzusätzen bezogen. Bei Personen, die 25 Prozent oder mehr ihrer täglichen Kalorien in Form von Zuckerzusätzen konsumierten, war dieses Risiko DREIMAL so hoch. Das bedeutet, dass mindestens 10 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in den USA in diese Dreifach-Risiko-Kategorie fallen. Ich persönlich habe mich zu einer Ernährung ganz ohne Zuckerzusätze und mit täglich nur etwa 35 Gramm Netto-Kohlenhydraten (Gesamtkohlenhydrate minus Faseranteile) entschlossen. Ich möchte meine Mitochondrien nicht mit einem schmutzigen Brennstoff wie Glucose schädigen. Die American Heart Association und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfehlen, die tägliche Zuckerzufuhr auf 9 Teelöffel (38 Gramm) für Männer und 6 Teelöffel (25 Gramm) für Frauen zu beschränken. Die Empfehlungen für Kinder reichen je nach Alter von 3 bis 6 Teelöffeln (12 bis 25 Gramm). 4 Gramm Zucker entsprechen ca. 1 Teelöffel, und ich rate Ihnen dringend, Ihren täglichen Fructosekonsum ungeachtet Ihres Geschlechts auf höchstens 25 Gramm zu beschränken – auch aus natürlichen Quellen wie Obst. Gehören Sie zu den 80 Prozent, die unter Insulin- oder Leptinresistenz leiden, sind Sie übergewichtig, leiden Sie an Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck oder nehmen Sie regelmäßig Statine ein, dann wäre es klug, Ihren Fructosekonsum auf 15 Gramm täglich zu reduzieren, bis sich Ihre Insulin- und Leptinwerte normalisiert haben. Der durchschnittliche Amerikaner nimmt jeden Tag etwa 20 Teelöffel Zuckerzusätze zu sich. Das ist mehr als das Dreifache der empfohlenen Menge, und alles deutet darauf hin, dass dieser Trend Hand in Hand mit dem gegenwärtigen Überhandnehmen von Fettleibigkeit und chronischen Krankheiten einhergeht. Zucker umfasst sowohl Saccharose (Haushaltszucker) als auch Fructose in Form von Maissirup. Während einige Wissenschaftler darauf hingewiesen haben, dass Fructose dem Stoffwechsel mehr schadet als Saccharose, hält Taubes dies für eine fruchtlose Diskussion, da beide als Nährstoff für Krankheiten fungieren, wenn sie im Übermaß konsumiert werden. Im Zuge des gestiegenen Zuckerkonsums – insbesondere seit Aufkommen industriell hergestellter Lebensmittel und Getränke – sind die Adipositas- und Diabetesraten in aller Welt in die Höhe geschossen. Zum ersten Mal in der Geschichte sind nun fettleibige Menschen den untergewichtigen zahlenmäßig überlegen und die Hälfte der erwachsenen Amerikaner hat entweder voll ausgebildeten Diabetes oder Prädiabetes. In den USA ist die Zahl der Diabetesfälle seit Anfang der 1960er-Jahre um 900 Prozent gestiegen, und inzwischen sind immer jüngere Menschen betroffen, während früher Diabetes Typ 2 eine seltene Krankheit war, die hauptsächlich Personen im mittleren oder höheren Alter traf. Wenn wir noch weiter zurückschauen, erkennen wir, dass die Diabetesrate Mitte der 1920er-Jahre zu steigen begann, und im Vergleich zu damals ist sie heute um erstaunliche 9000 Prozent gestiegen! Laut Taubes ist einer der Gründe, warum sich die Lage derart verschlechtert hat, die Tatsache, dass Mediziner dem Irrglauben unterliegen, sie verstünden die Ursachen von Adipositas und Diabetes. Offensichtlich verstehen sie es nicht einmal ansatzweise. Ansonsten hätten sie ihre Empfehlungen radikal ändern müssen, nachdem klar geworden war, dass die Krankheitszahlen in die Höhe schnellten – und das trotz ihres Bemühens, den Leuten zu erklären, wie sie sich »richtig« zu ernähren hätten. Tatsächlich haben konventionelle Ernährungsempfehlungen erst diese Epidemien heraufbeschworen. Der größte Irrtum ist wohl die Annahme, dass fettes Essen fett mache. Das ist völlig falsch, und die Empfehlung zu fettarmer Kost hat möglicherweise im Lauf der letzten Jahrzehnte eine beträchtliche Anzahl an Todesopfern gefordert. Wie ich schon häufig sagte: Der Konsum von Fett macht Sie nicht fett. Vielmehr macht Sie die Unfähigkeit, Fett zu verbrennen, fett. Um dieses metabolische Ungleichgewicht auszugleichen, sollten Sie idealerweise Netto-Kohlenhydrate unter 50 Gramm pro Tag und Eiweiß auf 1 Gramm pro Kilogramm Körpermasse reduzieren und nur hochwertige Fette zu sich nehmen. Alle Nahrungsmittel wirken sich auf den Stoffwechsel und den Hormonhaushalt aus, aber nicht auf die gleiche Weise. Kohlenhydrate werden beispielsweise anders verarbeitet und führen zu anderen Resultaten als Proteine und Fette. Unterschiedliche Arten von Kohlenhydraten werden zudem unterschiedlich verarbeitet. Beim Zucker ist es so, dass Fructose in der Leber verstoffwechselt wird, während Glucose in jeder Körperzelle metabolisiert wird. Laut dem Neuroendokrinologen Dr. Robert Lustig, kann Ihre Leber am Tag nur etwa 6 Teelöffel zugesetzten Zucker sicher verarbeiten. Alles darüber hinaus gelangt über den Stoffwechsel ins Körperfett. Nach herkömmlicher Auffassung entsteht Fettleibigkeit, wenn man mehr Kalorien konsumiert, als der Körper verbrennen kann, und will man abnehmen, muss man entweder die Kalorienzufuhr reduzieren oder mehr Sport treiben oder beides. Wie Taubes anmerkt, kennt die gängige Meinung keine schlechten Nahrungsmittel, sondern nur schlechtes Verhalten. Wie sich nun zeigt, ist das schlicht nicht richtig, und Taubes ist nicht der Einzige, der die Idee ins Feld führt, dass Zucker eine toxische Wirkung hat. Nach Dr. Lustig ist Fructose »isokalorisch aber nicht isometabolisch« (gleichbedeutend an Kalorien aber lange nicht so gut verwertbar). Das bedeutet, dass – selbst, wenn Sie die identische Kalorienmenge aus Fructose oder Glucose, Fructose und Protein oder Fructose und Fett beziehen – der metabolische Effekt (die Möglichkeit, etwas zu verstoffwechseln) jeweils völlig anders ist. Unterschiedliche Nährstoffe rufen unterschiedliche hormonelle Reaktionen hervor, und diese bestimmen unter anderem, wie viel Fett man speichert. Weil sie in der Leber metabolisiert wird, die dafür nur eine limitierte Kapazität hat, tendiert Fructose dazu, am schnellsten für die meisten Pfunde zu sorgen. Aber zu viel Saccharose hat ebenfalls nachteilige Auswirkungen und fördert die Insulinresistenz genauso wie Fructose. Prädiabetes, auch als Glucosetoleranzstörung bekannt, ist ein frühes Stadium der Insulinresistenz. Normalerweise kennzeichnet Prädiabetes ein Blutzuckerwert zwischen 100 und 125 mg/dl. Prädiabetes ist sehr leicht zu revidieren, indem man einfach industriell verarbeitete Lebensmittel gegen eine Kost mit weniger Zucker und zuckerbildende Kohlenhydrate ersetzt und sich regelmäßig bewegt. Wenn Ihre Insulinresistenz erst einmal fortschreitet, kommt es schließlich zu einem Anstieg an Zucker und Fetten im Blut, der zu hohen Triglyceridspiegeln, vermehrtem Körperfett – vor allem Bauchfett – und hohem Blutdruck führt. Haben Sie drei oder noch mehr Symptome aus einer ganzen Gruppe von Symptomen, die durch Insulinresistenz(auch Leptinresistenz)verursacht werden, bezeichnet man das als metabolisches Syndrom. Zu dieser Symptomgruppe gehören hohe Triglyceridwerte, niedriger HDL-Wert, Anstieg des Blutglucosespiegels und des Blutdrucks sowie ein höherer Körperfettanteil. An diesem Punkt sind Sie auf gutem Weg, Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Bei diesem Diabetes produziert Ihre Bauchspeicheldrüse zwar Insulin, kann aber das Insulin nicht mehr richtig erkennen und verwerten. Dies ist dann das fortgeschrittene Stadium der Insulinresistenz. Wenn die Insulinsignale nicht mehr richtig verstanden werden, kann Zucker nicht in die Zellen gelangen und verbleibt deshalb im Blut – daher die erhöhten Blutzuckerwerte. Nach herkömmlicher Meinung steht das metabolische Syndrom mit der Aufnahme von zu vielen Kalorien und zu wenig Bewegung in Zusammenhang. Doch wissenschaftliche Studien verweisen darauf, dass Zucker, insbesondere Fruchtzucker, der wahre Missetäter ist. Taubes betont, dass, wenn er (und andere) sagen, Zucker sei »toxisch«, damit nicht gemeint ist, dass Zucker tatsächlich ein Gift ist, sondern dass er seinen Teil zum metabolischen Syndrom beiträgt, das wiederum zu Adipositas, Typ-2-Diabetes, Herzkrankheiten und einer Reihe chronischer Krankheiten führen kann.
 
 
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Name:
Mick (info@zeptep.de)
Datum:Sa 28 Mai 2016 16:08:01 CEST
Betreff:Warum ein geringerer Zuckerkonsum die beste Gesundheitsvorsorge überhaupt sein könnte - von Dr. Joseph Mercola - Teil 2
 Eine weitere mit Fettleibigkeit und metabolischem Syndrom in Zusammenhang stehende Krankheit ist Krebs. Krebszellen brauchen zum Gedeihen Glucose, und Kohlenhydrate werden in Ihrem Körper in Glucose verwandelt. Um die Krebszellen auszuhungern, müssen Sie ihre Hauptnahrungsquelle eliminieren, z. B. Zucker, der alle nichtpflanzlichen Kohlenhydrate umfasst. 1931 erhielt der Physiologe Dr. Otto Warburg den Medizin-Nobelpreis dafür, dass er die anaerobe Fermentierung von Glucose als die Hauptnahrungsquelle für Krebs identifizierte. Er wies eindeutig nach, dass Krebszellen Zucker brauchen, um zu wachsen. Neuere Forschungen7 kommen ebenfalls zu dem Schluss, dass Zucker das Krebswachstum anregt. Einer der Schlüsselmechanismen, durch die Zucker Krebs und andere chronische Krankheiten begünstigt, ist die mitochondriale Dysfunktion. Wenn Ihr Körper Zucker als primären Brennstoff verarbeitet, entstehen weit höhere Level an reaktivem Sauerstoff, die wiederum freie Radikale generieren, die mitochondriale und nukleare DNA-Schäden sowie Schäden von Zellmembran und -protein hervorrufen. Krebs ist nur eine mögliche Folge dieser Art von DNA-Beschädigung. Das Naschen am späten Abend, insbesondere von Kohlenhydraten, kann diese Risiken noch weiter erhöhen. Es gibt recht eindeutige Belege dafür, dass das System, das ATP (wichtigste energiereiche Verbindung des Zellstoffwechsels) bildet, zurückfährt, wenn man zu einer Zeit, in der man keine großen Mengen benötigt, wie etwa beim Schlafen, die Mitochondrien (sog. Zellkraftwerke) mit Nährstoffen versorgt. Dann werden reaktive Sauerstoffarten (freie Radikale) freigesetzt, die die bereits beschriebene Kaskade aus Mitochondrien- und DNA-Schädigung in Gang setzen. Es gibt auch Belege dafür, dass Krebszellen durchweg geschädigte Mitochondrien haben. Kurz vor dem Schlafengehen zu essen, ist deshalb keine gute Idee, weil Ihre Zellen im Ruhezustand am wenigsten Nahrung brauchen. Ich persönlich esse nach Möglichkeit sechs Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr. Wie Diabetes war auch Krebs in Amerika einst eine seltene Erkrankung – insbesondere unter den Ureinwohnern. Der größte Unterschied zwischen den Einwanderern und der indigenen Bevölkerung in Nordamerika im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert bestand darin, dass die Ureinwohner kaum Zugriff auf Zucker hatten, während er für Europäer immer besser erhältlich war. Taubes präsentiert zu diesen synchronen Ereignissen interessante Grafiken und Karten. Brustkrebs war etwa zehn Jahre nach Diabetes auf dem Vormarsch. Vor 1967 lag die Anzahl von Inuit-Frauen mit Brustkrebs bei null. Heute bekommt eine von acht Amerikanerinnen Brustkrebs, und Menschen, die in die USA einwandern, erwarten innerhalb von zwei Generationen die gleichen Raten wie andere Amerikaner. Wie Taubes im oben gezeigten Video herausstellt, weisen epidemiologische Studien darauf hin, dass bis zu 80 Prozent aller Krebsfälle durch richtige Ernährung und Lebensweise zu vermeiden wären. Allein die Ernährung ist dabei für 70 Prozent dieser vorbeugenden Wirkung verantwortlich. Und was in unserer Ernährung sorgt für diese Krankheitsstatistiken? Alles deutet auf den Zucker hin. Sogar in der Therapie reagiert Krebs auf Ernährung. Eine ketogene Diät, genauer: eine Ernährung mit viel Fettverbrennung, die reich an gesunden Fetten und sehr arm an Zucker ist, kann in einigen Fällen erwiesenermaßen den Krebs revidieren. Auf diesem Gebiet finden zurzeit viele aufsehenerregende Studien statt. Zum Teil ist dieser Erfolg auf die Tatsache zurückzuführen, dass diese Diät auf die zugrunde liegende Insulinresistenz einwirkt. Sobald diese beseitigt ist, ist für die Aufrechterhaltung der Gesundheit dann gewöhnlich keine ketogene Diät mehr erforderlich. Um den Zucker- und Fructosekonsum drastisch zu reduzieren, sind echte, natürliche Nahrungsmittel von höchster Bedeutung, da der meiste Zucker von Zusätzen in industriell gefertigten Lebensmitteln stammt, nicht vom Zucker, den Sie in Ihren Tee oder Kaffee rühren. Weitere Tipps zur Zuckerreduzierung: Minimieren Sie schnellstmöglich die Zuckermenge, die Sie selbst in Ihr Essen und Ihre Getränke geben oder in Form industriell verarbeiteter Lebensmittel zu sich nehmen. Ersetzen Sie Zucker und/oder künstliche Süßungsmittel durch Stevia oder Zuckerersatzstoffe wie z.B. Xylit. Verwenden Sie frische Früchte statt Dosenobst. Verleihen Sie Ihren Mahlzeiten mit Gewürzen statt mit Zucker Geschmack. Studien von einigen der renommiertesten Institutionen der USA bestätigen inzwischen, dass Zucker einer der wichtigsten Ernährungsfaktoren für die Entwicklung chronischer Krankheiten ist. Bislang haben wissenschaftliche Studien exzessiven Fructosekonsum mit rund einem Dutzend Erkrankungen und Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht8, darunter Herzkrankheiten und Krebs. Generell gilt die Regel: Eine Ernährung, die die Gesundheit unterstützt, ist reich an gesunden Fetten und sehr, sehr arm an Zucker und Netto-Kohlenhydraten (Gesamtkohlenhydraten minus Faseranteil) und enthält eine moderate Menge hochwertiger Proteine. In meinen Augen ist der Hauptgrund für Adipositas und chronische Krankheiten der Konsum von mehr als 50 Gramm Netto-Kohlenhydraten täglich und von zu viel Eiweiß. Wenn Sie Ihren Konsum an Netto-Kohlenhydraten auf deutlich weniger als 50 Gramm und die Proteinaufnahme auf etwa 1 Gramm pro Kilo Körpermasse drosseln, bei gleichzeitigem Konsum von hochwertigen Fetten, beginnt Ihr Körper, seinen fettverbrennenden Stoffwechsel anzukurbeln, und im Lauf der Zeit wird Übergewicht tatsächlich unmöglich. Lebensmittel aus biologischem Anbau sind generell vorzuziehen, dadurch verringern Sie auch Ihre Belastung mit Pestiziden und gentechnisch manipulierten Organismen. Die meisten Lebensmittelläden führen inzwischen auch vielerlei biologische Nahrungsmittel.
 
 
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Mick (info@zeptep.de)
Datum:Fr 20 Mai 2016 06:24:54 CEST
Betreff:»Klare Beweise«: Handystrahlung verursacht Hirntumore - von David Gutierrez
 Die Frage, ob Mobiltelefone Hirntumore verursachen, ist definitiv beantwortet – das haben kürzlich Ärzte und Wissenschaftler aus den ganzen USA auf einer Pädiatriekonferenz in Baltimore bekannt gegeben. »Die Beweislage ist klar: Handys verursachen Hirntumore«, sagt Dr. Devras Davis, Präsident des Environmental Health Trust (Umwelt und Gesundheitsvereinigung). Besonders Kinder sind für die schädlichen Auswirkungen von Handystrahlung anfällig, sogar schon im Mutterleib, warnten die Experten. Deshalb sollten schwangere Frauen ebenfalls den Handygebrauch einschränken. »Halten Sie das Handy von Ihrem Bauch fern, insbesondere gegen Ende der Schwangerschaft«, rät Davis. Mobiltelefone geben eine spezielle Art Strahlung ab, Hochfrequenzstrahlung oder RFR (von englisch radiofrequency radiation) genannt, die auch für die Übermittlung kabelloser Internetsignale verwendet wird. Sie unterscheidet sich von der Ionisationsstrahlung (zum Beispiel beim Röntgen), die bekanntlich zu DNA-Schäden und Krebs führen kann. Bis vor Kurzem beharrten viele Gesundheitsexperten darauf, dass die RFR schlicht zu wenig Energie habe, um diese Art von Zellschäden hervorzurufen, die für eine Tumorbildung nötig sei. Leider behaupteten sie das auch dann noch, als es immer mehr Studien über den Zusammenhang von RFR-Einwirkung und Krebs gab. Bereits im Jahr 2010 fand die internationale Interphone-Studie heraus, dass der Gebrauch von Handys über zehn Jahre und länger mit einem um 40 Prozent erhöhten Risiko auf Hirntumore, einem um 300 Prozent höheren Risiko auf Tumore an den Hörnerven und einem ebenfalls erhöhten Risiko auf Tumore in der Ohrspeicheldrüse im Zusammenhang steht. Das Hirntumorrisiko war unter den Personen, die bereits vor dem 20. Geburtstag mit der Handynutzung anfingen, um 400 Prozent höher. Die Methodik dieser von der Industrie finanzierten Studie wurde jedoch von vielen kritisiert, weil die Techniken zur Datenanalyse für den Nachweis geringerer Risiken konzipiert waren – das legt die Vermutung nahe, dass das tatsächliche Risiko noch viel höher ist. Die Internationale Agentur für Krebsforschung stufte im Jahr 2011 RFR als möglicherweise krebserregend ein. Im Jahr 2015 schließlich lieferte eine in Electromagnetic Biology & Medicine veröffentlichte Studie eine Teilantwort auf die Frage, wie RFR Krebs verursachen kann. Bei der Untersuchung der bisherigen Forschung über die biologischen Auswirkungen von RFR kam heraus, dass die Strahlung, die durch die Nutzung von Handys oder kabellosem Internet absorbiert wird, oxidativen Stress auslöst – ein Zustand, in dem die antioxidative Kapazität des Körpers überfordert ist und sich freie Radikale anreichern. Freie Radikale verursachen in Zellen und in der DNA oxidative Schäden und stehen in engem Zusammenhang mit Krebs, Herzkrankheiten, Demenz und anderen Erkrankungen. Kinder sind für die gesundheitlichen Folgen der Handynutzung besonders anfällig, warnten Teilnehmer der Baltimore-Konferenz. Laut Davis absorbiert das kindliche Gehirn bei derselben Strahlungseinwirkung doppelt so viel Strahlung wie das erwachsene. Das könnte auch die Auswirkungen auf ungeborene Kinder erklären, die bei Studien mit Schwangeren ermittelt wurden. »Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Gebrauch von Mobiltelefonen unter Schwangeren und Verhaltensauffälligkeiten bei ihren Kindern«, sagt Dr. Hugh Taylor von der Yale School of Medicine (USA). Zudem werden Kinder durch die störende Wirkung von Handys auf zwischenmenschliche Beziehungen geschädigt, warnt die klinische Psychologin Catherine Steiner-Adair. »Diese Geräte wirken sich wirklich belastend und strapazierend auf unsere familiären Beziehungen aus, weil die durchschnittliche Mama und der durchschnittliche Papa ihre Handys 60- bis 100-mal am Tag checken«, sagt sie. Tatsächlich haben zahlreiche Studien erwiesen, dass Eltern regelmäßig ihre Kinder ignorieren und stattdessen aufs Handy-Display schauen, und dies wird mit einem höheren Level an Verhaltensstörungen bei den Kindern assoziiert. Die Kinder sind sich auch durchaus bewusst, dass sie ignoriert werden: In einer internationalen Studie sagten 30 Prozent der befragten Kinder, dass ihre Eltern mindestens ebenso viel Zeit mit ihren Handys verbringen wie mit ihnen. Ähnlich viele Kinder sagten, sie fühlten sich unwichtig, wenn ihre Eltern durch ein Mobilgerät abgelenkt sind. Und mehr als die Hälfte sagte aus, dass ihre Eltern ihre Handys zu oft benutzen. Übermäßige Nutzung mobiler Telefone durch die Eltern fördert auch die Technikabhängigkeit bei ihrem Nachwuchs, die wiederum kognitive, emotionale und soziale Probleme nach sich zieht. »Wir haben es mit einer Art dreifachem oder vierfachem Fluch aus biologischen und psychologischen Folgen sowie Auswirkungen auf die Gehirnwellen zu tun«, sagte die Kinderneurologin Dr. Martha Herbert.
 
 
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Name:
Mick (info@zeptep.de)
Datum:Fr 20 Mai 2016 06:21:22 CEST
Betreff:Die Wahrheit kommt immer ans Licht - von Michael Morris - Teil 2
 Um das festzustellen, haben sie 5 Jahre gebraucht? Im Ernst? All das hatte ich bereits lang und breit in meinem im April 2011 erschienen Buch Was Sie nicht wissen sollen ausgeführt. Europa ist nur noch eine einzige Farce. Die gesamte EU ist eine schlechte Varieté-Vorstellung, die nur im Chaos enden kann. Die entscheidenden Fragen sind, wie lange die Masse noch braucht, um das Spiel zu durchschauen und auf welcher Seite die Exekutive steht, wenn es soweit ist. Während die europäische Bevölkerung aufgrund der Enttäuschung über die EU-Politik immer öfter Protestparteien wählt, zeigen sich die abgestraften Politiker der alten Parteien in ihrer maßlosen Arroganz »unzufrieden mit dem Wahlverhalten des Volkes«. Daher spielen sie die linken und rechten Lager im Volk gegeneinander aus, in der Hoffnung, so von der eigenen Unfähigkeit ablenken und den Anstieg der Gewalt den Anhängern der Protestparteien unterjubeln zu können. In den USA gibt es keine Protestparteien. Die Menschen haben nur die Wahl zwischen zwei Parteien, die sich mittlerweile ebenso wie ihre Anhänger nur noch bekriegen und nichts mehr voranbringen. Das Phänomen der »negativen Parteilichkeit«, bei dem man nicht für Kandidat A, sondern gegen Kandidat B stimmt, beschert den USA derzeit einen Unbeliebtheits-Wettbewerb mit allen negativen, hässlichen Begleiterscheinungen. Wir befinden uns offenbar in einer selbst verursachten destruktiven Abwärtsspirale, die uns in immer tiefere menschliche Abgründe blicken lässt. Die Aussicht auf das, was da noch auf uns zukommt, ist nicht schön, und je länger wir zuwarten, desto hässlicher wird es. Öffentlich-rechtliche Spaßmacher vergiften das gesellschaftliche Klima, indem sie ganze Nationen oder Wählerschaften beleidigen – wie zuletzt die ZDF-heute-Show die Österreicher als zoophile, inzestuöse, debile Nazis darstellte. Wie gesagt: Dieser Krieg wird auf vielen Ebenen geführt und viele Deppen lassen sich dafür einspannen. Nachdem sich mittlerweile Millionen Deutsche gegen die Zwangsgebühren der immer unbeliebteren öffentlich-rechtlichen Anstalten zur Wehr setzen, sollte man meinen, dass die Verantwortlichen dieser Sender versuchen würden, ihre Aufgaben ernster zu nehmen, denn sie hängen an ihren Luxusgehältern. Aber weit gefehlt. Auch im Zuge der Bundespräsidentenwahl in Österreich war die Berichterstattung gelinde gesagt »tendenziös«. Der selbst angezählte deutsche Vizekanzler Sigmar Gabriel forderte nach Norbert Hofers Vorwahlerfolg sogar einen »Schulterschluss der Politik, um einen Sieg des FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer zum Bundespräsidenten zu verhindern«. Wieso glaubt Gabriel eigentlich, österreichischen Wählern vorschreiben zu können, wen sie wählen sollen? Das zeugt von Verzweiflung und von schlechter Geschichtskenntnis, denn die Österreicher haben eine Aversion gegen Einmischungen von außen. Ein berühmtes Beispiel war die Wahl von Kurt Waldheim zum Bundespräsidenten im Jahr 1986. Er hätte nie gewonnen, hätte sich nicht der jüdische Weltkongress in den Wahlkampf eingemischt und den ehemaligen UN-Generalsekretär Waldheim mit Schmutz beworfen, um die Wahl zu beeinflussen. Der Schuss ging bekanntlich nach hinten los, genauso wie die derzeitigen Angriffe gegen die AfD und gegen die FPÖ diese Parteien nur stärker machen. Doch es scheint das erklärte Ziel zu sein, Unordnung zu schaffen, um aus dem daraus resultierenden Chaos eine Neue Weltordnung zum Wohle der reichen Elite entstehen zu lassen. Was mich daran zweifeln lässt, dass dieser Plan umsetzbar ist, sind die mangelnde Intelligenz und das übersteigerte Ego vieler beteiligter Personen. Ich hege die Hoffnung, dass sie diese eklatanten Mängel nicht durch Brutalität werden wettmachen können. Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren und dürfen uns als Volk nicht länger von der Politik in einzelne Lager einteilen und gegeneinander ausspielen lassen. Das Volk bezahlt für die Politik und für die Politiker, und wer bezahlt, sollte auch anschaffen. Die Wahrheit kommt früher oder später immer ans Licht. Früher wäre mir lieber …
 
 
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Name:
Mick (info@zeptep.de)
Datum:Fr 20 Mai 2016 06:19:28 CEST
Betreff:Die Wahrheit kommt immer ans Licht - von Michael Morris - Teil 1
 In weiten Teilen Europas bereiten sich Polizei und Armeen auf den Straßenkampf vor, denn immer mehr Europäer lehnen eine Politik ab, die nur für die Besitzer der Großkonzerne und Banken sowie gegen die Bürger gemacht wird. Es ist mittlerweile egal, welche der etablierten Parteien am Ruder ist, weil sie sich kaum noch unterscheiden. Als Folge entstehen europaweit alternative Parteien, die für das Establishment eine existenzielle Bedrohung darstellen. Die Günstlinge des alten Systems wehren sich verbissen gegen den Machtverlust. Anstatt jedoch neue politische Strömungen für sich zu nutzen, schüren sie eine Anti-Haltung gegen alle, die eine positive Veränderung fordern. Man ist nicht mehr »für« die einen, sondern nur noch »gegen« die anderen. Diese »negative Parteilichkeit« nimmt in Europa wie in den USA immer extremere Formen an, da die etablierten Politiker einen immer tieferen Keil in die Bevölkerung treiben, um deren wachsenden Widerstand zu zerschlagen. Doch der wächst weiter und die Wahrheit kommt immer öfter ans Licht. Wie ich in "Was Sie nicht wissen sollen" – Band 2 beschrieben habe, hält die Europäische Gendarmerietruppe (EUROGENDFOR) im italienischen Vicenza regelmäßig Anti-Terror-Übungen ab: »Sie trainiert dort Polizei-Spezialeinheiten aus ganz Europa im Häuserkampf und in den Techniken der ›zivilen Konfliktlösungsstrategie‹. Die Gendarmerie ist eine militärische Einheit und untersteht nicht dem Polizeikommando, sondern dem Militär. Die Europäische Gendarmerietruppe ist ausdrücklich geschaffen worden, um im Krisenfall die Aufgaben der Polizei zu übernehmen oder die Polizei zu überwachen. Sie steht also über der Polizei. Sie kann jederzeit wahlweise unter das Kommando der EU, der Vereinten Nationen, der NATO, der OSZE oder anderer internationaler Organisationen oder ›Ad-hoc-Koalitionen‹ gestellt werden – was auch immer das sein mag!« Frankreich und Belgien befinden sich längst im Ausnahmezustand. Belgien ist seit Jahren ein Synonym für Regierungsnotstand und gescheiterte Einwanderungspolitik. In Frankreich ist die Präsenz des Militärs in den Städten bereits zum Alltag geworden. Dabei ist schwer zu sagen, was die Regierung in Paris mehr fürchtet: vermeintlichen islamistischen Terror, das Heer arbeitsloser Migranten, Marine Le Pen oder die Anti-Regierungs-Bewegung »Nuit Debout«, die aufgrund des kritischen Dokumentarfilms Merci Patron (Danke Chef) entstand? Griechenland ist wirtschaftlich und sozial völlig zerstört, die Visegrád-Staaten entfernen sich immer weiter von der EU. In Österreich ist die Regierung am Pro-Merkel-Kurs von Kanzler Faymann gescheitert und in England tobt eine mediale Schlacht über Austritt oder Verbleib in der Union. Eben erst berichtete der Telegraph darüber, dass die EU keine europäische Erfindung ist, sondern in den späten 1940er-Jahren von CIA-Mitarbeitern erdacht und finanziert wurde, damit die USA Europa besser kontrollieren können. Wunderbar! Das ist kurz gefasst genau das, was ich in Was Sie nicht wissen sollen 2 im Kapitel »Die Europäische Lüge« ausführlich beschrieben habe: »Das Committee for a United Europe wurde 1948 gegründet. Geleitet wurde es von General William J. Donovan. Sein Stellvertreter war der spätere CIA-Direktor Allen Dulles. Das belegen US-Geheimdienstdokumente, die im Jahr 2000 freigegeben wurden. Auf ihr Betreiben entstanden die Europäische Föderalistische Bewegung und ab 1955 das Aktionskomitee für die Vereinigten Staaten von Europa, dessen Vorsitzender der französische Geschäftsmann Jean Monnet war.« Irgendwann kommt die Wahrheit immer ans Licht – man muss nur Geduld haben. Seit Österreich die Grenzen zu Italien abriegelt, um den Zustrom der von Angela Merkel gerufenen Migranten zu begrenzen, bereitet sich auch Italien auf harte Zeiten vor. Die italienische Bevölkerung ist mehrheitlich gegen die Aufnahme von noch mehr Zuwanderern. Doch allein im März 2016 kamen bereits viermal so viele Flüchtlinge nach Italien wie im März des Vorjahres. Alle Carabinieri-Dienststellen werden nun aus Angst vor Unruhen deutlich aufgerüstet. Wie in den USA wurde die italienische Polizei auch mit Fahrzeugen ausgestattet, die für den Straßenkampf geeignet sind. In den wichtigen Bahnhöfen patrouillieren bewaffnete Militärstreifen, denn in Libyen warten mehrere hunderttausend Afrikaner auf ihre Überfahrt nach Italien. Wenn der Brenner und die Schweiz dicht sind, dann werden sie in Italien bleiben müssen. Dennoch wetterte Premier Matteo Renzi beim Besuch von Angela Merkel gegen Österreich, denn »die Einführung von Grenzkontrollen sei allein schon deshalb ungerechtfertigt, weil es keinerlei Flüchtlingsnotstand gebe«. Zwei Tage später lieferten sich am Brenner erboste linke italienische Extremisten »wie bestellt« eine Straßenschlacht mit den Carabinieri, von denen mehrere verletzt wurden. EU-treue Politiker scheinen dieser Tage alles zu tun, um Gewalt zu schüren. Das Europa der Einzelstaaten, unterschiedlicher Kulturen und Sprachen wird systematisch zerstört, und wer sich gegen die Zerstörung der nationalen Identität zur Wehr setzt, wird bestraft – politisch, medial, wirtschaftlich. Ist es nicht spannend, dass genau jene zwei Länder, die im Jahr 2015 in Europa relativ gesehen die meisten Flüchtlinge aufnahmen und sich nun aktiv vor dem weiteren Zustrom von Migranten schützen wollen, laut dem FDI Confidence Index 2016 von den internationalen Investoren abgestraft werden, indem man sie als weniger investitionswürdig einstuft? Es handelt sich dabei um Schweden und Österreich, die nun für das Großkapital angeblich weniger vertrauenswürdig sind als Thailand, Taiwan, Südkorea oder Mexiko. Dieser Krieg gegen nationale Souveränität wird auf vielen Ebenen geführt. Obwohl Deutschland in der Mitte der Süd-Nord-Flüchtlingsroute liegt und ebenfalls sehr viele Migranten aufnahm, wird das Land (anders als Österreich und Schweden) bei »Investoren« immer beliebter, da Angela Merkel bislang alle Befehle ihrer US-Auftraggeber brav ausführte und ihr Volk im Griff hat – zumindest noch. Hier werden die wenigen zehntausend Unruhestifter vonseiten der großen Parteien mithilfe der staatlichen Medien und mithilfe linker Anarchisten eingeschüchtert und in Schach gehalten. Rote, Schwarze, Grüne, Linke und die Leitmedien beschimpfen die Vertreter der AfD und hetzen ihre schwindende Anhängerschaft gegen die neue Partei und damit gegen deren Wähler. Sie führen bewusst eine Spaltung in der Gesellschaft herbei, anstatt auf die Millionen von Menschen zuzugehen, die sich enttäuscht und verärgert von ihnen abgewandt haben. Die Zeichen stehen auf Bürgerkrieg, weil das politische Establishment keinen Widerspruch des Volkes duldet. Ähnliches spielt sich in Österreich ab. Nach dem überraschend klaren Vorwahl-Sieg des von der FPÖ unterstützten Norbert Hofer zur Bundespräsidentenwahl im April 2016 waren sich die Vertreter der alten Proporz-Parteien einig: Sie wollten alles daransetzen, um »Hofer zu verhindern«. Dessen Widersacher in der Stichwahl um das höchste Amt im Staat, Alexander Van der Bellen von den Grünen, ging sogar so weit, dass er erklärte, selbst wenn die FPÖ bei den nächsten Parlamentswahlen (spätestens 2018) die Mehrheit bekäme, würde er als möglicher Bundespräsident keinen FPÖ-Bundeskanzler angeloben. Damit hat er sich klar gegen die Demokratie ausgesprochen, weil er offen zugibt, den Willen der Mehrheit des Volkes ignorieren zu wollen. Die Diktatur ist also nicht nur in der Türkei wieder salonfähig geworden. Was sagt es uns, wenn Politiker einstmals großer Parteien im Angesicht des eigenen Niedergangs nur noch andere schlechtmachen, anstatt selbst bessere Lösungen anzubieten? Es sagt uns, dass diese hervorragend bezahlten und gut beschützten Beamten völlig inkompetent und unflexibel sind. Es sagt uns, dass diese Politiker völlig vergessen haben, dass sie unsere Angestellten sind und dass wir sie bezahlen. Es sagt uns, dass sie eindeutig einem anderen Herren als dem eigenen Volk dienen! Ich zitiere mich wieder selbst, denn so traurig es ist, so vorhersehbar war und ist das eben Besprochene: »Um ihren Traum von der Weltherrschaft zu verwirklichen, wird die geheime Weltregierung die Welt ins Chaos stürzen müssen. Ihre einzige Chance besteht darin, ihre stärksten Widersacher zu schwächen, am besten dadurch, dass sie diese gegeneinander aufhetzt und in direkte Kämpfe verwickelt. Es ist ihr erklärter Plan, die bisherige Weltordnung zu zerstören, um die Einzelteile neu zusammenzusetzen. Die meisten der oberen Zehntausend sind in einer der großen Geheimlogen Mitglied. Der Wahlspruch der Obersten Rate des freimaurerischen Systems des alten und angenommenen Schottischen Ritus lautet: Ordnung aus dem Chaos (Ordo ab Chao)!« Und weil es so traurig ist, möchte ich an dieser Stelle auch festhalten, dass im Mai 2016 eine Studie der European School of Management and Technology in Berlin belegte, dass von den internationalen Hilfsprogrammen, die seit 2010 an »Griechenland« gingen, nur etwa 5 Prozent bei den Griechen selbst gelandet waren und der Rest an die ausländischen Gläubigerbanken geflossen ist.
 
 
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Mick (info@zeptep.de)
Datum:Fr 20 Mai 2016 05:50:00 CEST
Betreff:George Soros: Die hässliche Fratze hinter vielen Protestbewegungen - von Marco Maier
 Weltweit gab es in den letzten Jahren so viele Protestbewegungen die scheinbar "aus der Mitte der Bevölkerung" heraus gegründet wurden und zu gravierenden politischen Veränderungen führten. Doch wenn man hinter die Kulissen blickt, erkennt man vor allem eines: Die hässliche Fratze von George Soros, der mit seinen Milliarden an Dollars so viele Strippen zieht, dass einem Angst und Bange werden kann. Den Grundstein für sein Vermögen legte Soros, der eigentlich Györgi Schwartz heißt, während des Zweiten Weltkriegs. Damals kollaborierte seine Familie die in Ungarn lebte mit den Nationalsozialisten. Er selbst handelte auf dem Schwarzmarkt mit Währungen, als die Deutschen Ungarn besetzten – eine Tätigkeit, die mit dem Tode bestraft werden konnte. In einem Interview bezeichnete er diese Zeit als "die glücklichste Zeit seines Lebens". Weil die Familie während der dann nachfolgenden sowjetischen Besatzungszeit auch mit dem Militärgeheimdienst GRU kollaborierte, wurde sie verschont. Diese Mischung aus Opportunismus und Gier nach Reichtum machte George Soros zu dem, wer und was er heute ist: Ein Intrigant, der Revolutionen und Umstürze anzettelt und sich dabei als "Philantrop" gibt. Dank der guten Beziehungen zu vielen Medieninhabern droht ihm zumindest in den USA und in Europa kaum negative Presse. Jedenfalls nicht in den großen Mainstream-Medien. Dort interessiert man sich auch nicht dafür, wer hinter all den Protestbewegungen steckt – sofern sie den politischen Zielen der Medienmogule entgegenkommen. Ob nun der "Arabische Frühling" (der sich zu einem Schlachtfest entwickelte), die Maidan-Proteste (samt nachfolgendem Putsch und Bürgerkrieg), die "syrische Flüchtlingskrise" (seine Helfer lotsten die Leute nach Europa weiter), "Occupy Wall Street" (ein Angriff auf seine Konkurrenten), "Open Borders" (man muss ja Unruhe stiften), die "Anti-Trump-Proteste" (bezahlte Randale für schlechte Presse) und die "Ferguson-Aufstände" samt der "Black Lives Matter"-Bewegung um in den USA einen Rassenkrieg anzuzetteln – all das sind Beispiele dafür, wie subversiv Soros über seine Organisationen und Helfershelfer agiert. Es zeigt sich immer deutlicher, wie gefährlich Multimilliardäre wie Soros sind, die ihren Reichtum weltweit für Unruhen und Revolutionen nach ihrem Gusto einsetzen. Hier wäre es an der Zeit, dass jede Regierung dieser Welt sämtliche Organisationen aus dem Land jagt, die von Soros und anderen Multimilliardären gesponsert werden. Vielleicht kehrt dann etwas mehr Frieden auf diesem Planeten ein.
 
 
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Mick (info@zeptep.de)
Datum:Mo 09 Mai 2016 03:14:14 CEST
Betreff:Junge Männer, die die Kultur der Gewalt mitbringen - von Bassam Tibi
 Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Übergriffen der Silvesternacht in Köln und der Lage in Syrien? Die Antwort lautet: Ja, diesen Zusammenhang gibt es, und zu dem gemeinsamen Nenner gehört die Gewalt gegen Frauen. Viele meiner deutschen Gesprächspartner scheinen die Gewalt, die in der Tradition einer orientalisch-patriarchalischen Kultur gegen Frauen steht, nicht zu verstehen. Im Orient gilt die Frau nicht als Subjekt, sondern als Gegenstand der Ehre eines Mannes. Die Schändung einer Frau wird nicht nur als Sexhandlung und Verbrechen an der Frau selbst betrachtet, sondern eher als ein Akt der Demütigung des Mannes, dem sie gehört. In diesem barbarischen Krieg in Syrien, der völlig falsch als "Bürgerkrieg" bezeichnet wird (dort kämpfen keine Bürger, sondern ethnisch-religiöse Kollektive gegeneinander), vergewaltigen schiitisch-alawitische Soldaten der syrischen Armee Frauen der sunnitischen Opposition als Mittel der Kriegsführung. Mit der Vergewaltigung zielen diese Alawiten auf eine Entehrung der Männer der sunnitischen Opposition. Die sunnitischen "Rebellen" tun ihrerseits dasselbe mit alawitischen Frauen. Es ist ein Krieg aller gegen alle mit den Frauen als Faustpfand. Als Syrer aus Damaskus staune ich über das Unwissen und die Naivität der Bundeskanzlerin und ihrer Verteidigungsministerin, die glauben, auf Konferenzen in Genf und München den Krieg beenden zu können. Dieser Krieg aber ist als ein "protracted conflict" einzustufen, der uns noch jahrelang begleiten wird. Es ist ein Kriegstyp, den ich "irregulärer nicht staatlicher Krieg" nenne. Unter den Kriegsflüchtlingen befinden sich nicht nur Opfer der Gewalt, sondern auch viele Täter, ja sogar zahlreiche Islamisten. Hinzu kommt, dass diese vorwiegend jungen Männer im Alter von 14 bis 20 Jahren die Kultur der Gewalt, auch die gegenüber Frauen, mit sich aus Nahost nach Deutschland bringen. Die Silvesternacht in Köln ist nur ein Beweis hierfür und kein Einzelfall, wie uns Politiker vormachen wollen, um die Bedeutung der Angelegenheit herunterzuspielen. Unabhängig vom Krieg ist das Frauenbild in der arabisch-orientalischen Kultur patriarchalisch, ja umfassend menschenverachtend. Dieses Frauenbild darf in Europa nicht unter dem Mantel des Respekts für andere Kulturen geduldet werden. Und es geht dem arabischen Mann bei der ausgeübten sexuellen Gewalt nicht nur um die "sexuelle Attraktion" der europäischen Frau, sondern auch um den europäischen Mann, dessen Ehre der Orientale beschmutzen will. So ist es auch in Köln geschehen. Köln war nur der Anfang. Wenn Deutschland über eine Million Menschen aus der Welt des Islams holt und ihre Erwartungen nicht erfüllt, muss man sich auf einiges gefasst machen. Aus der Werbung glauben diese jungen Männer zu wissen, dass jeder Europäer eine Luxuswohnung, ein Auto und eine "hübsche Blondine" hat; sie denken, dass sie dies auch bekommen und am Wohlstand beteiligt werden. Wenn aber diese jungen Männer stattdessen in eine Notunterbringung in Schul- und Sporthallen kommen, dann fühlen sie sich betrogen, ja diskriminiert. Also entwickeln sie Rachegefühle gegenüber dem europäischen Mann. Die enttäuschten und wütenden arabischen Männer rächten sich daher in Köln und Hamburg an den deutschen Männern, vertreten durch deren Frauen. Als Syrer, der einen aufgeklärten Islam vertritt und für Respekt gegenüber Frauen einsteht, sage ich: Das war ein kulturell verankerter Racheakt. Was hier zu kritisieren ist, ist nicht nur die so oft beklagte falsche Toleranz, sondern auch die Unwissenheit über andere Kulturen. Der Konflikt in Syrien zwischen Sunniten und Alawiten, der sich zu einem blutigen Krieg entwickelt hat, wird uns noch jahrelang begleiten. Die Zahl der Toten beträgt inzwischen etwa eine halbe Million Syrer, darunter hunderttausend Alawiten, der Rest sind Sunniten. Diese Kategorie von Konflikten ist schwer zu lösen. Ein Beispiel hierfür aus der Vergangenheit ist auch der Libanon-Konflikt zwischen Christen und Muslimen, der von 1975 bis 1990, also 15 Jahre gedauert hat. In Syrien hat der Konflikt eine lange Geschichte. Die syrische Hauptstadt Damaskus ist die älteste noch bewohnte Stadt der Welt; sie war von 661 bis 750 die Hauptstadt des Omayyaden-Reiches, also des ersten imperialen Kalifats im Islam, das sich von Spanien bis West-China erstreckte. Im späten 19. Jahrhundert wurde von Christen und Muslimen die europäische Idee der Nation übernommen, in der beide gleichberechtigt lebten (also anders als im Kalifat, wo die Christen als Gläubige zweiter Klasse galten). Daraus ging der säkulare Panarabismus hervor. Nach der Auflösung des Osmanischen Reiches wurde Syrien 1920 bis 1945 französisches Mandatsgebiet, danach eine unabhängige, säkulare Republik. In diesem säkularen Syrien bin ich 1944 in Damaskus als Sprössling der Ashraf-Aristokraten-Familie Banu al-Tibi geboren. Unsere Werteorientierung war: Die Religion gehört Allah, aber das Vaterland allen. So dachte die sunnitische Mehrheit, etwa 70 Prozent, und lebte mit einer Vielzahl von religiösen und ethnischen Minderheiten in gegenseitigem Respekt. Damaskus war eine friedliche Stadt mit einem Christen- und einem Kurdenviertel. Das änderte sich nach 1970, als der alawitisch-schiitische General Hafiz al-Assad die Macht ergriff. In den folgenden Jahren gelang es ihm, alle Schlüsselpositionen in Armee und Sicherheitsdiensten mit Alawiten zu besetzen. Inspiriert vom Arabischen Frühling 2011 gab es einen Aufstand der sunnitischen Mehrheit gegen die Alawiten-Herrschaft. Daraus ging der gegenwärtige Krieg hervor. Eine blutige und mit Rachegelüsten beladene Feindeslinie zwischen Sunniten und Alawiten charakterisiert diesen Konflikt. Alawiten und Sunniten haben keine gemeinsame Zukunft. Diesen Konflikt können weder regionale noch internationale Mächte in den Griff bekommen. Im Syrien-Konflikt ist es wichtig zu verstehen, dass Putin nicht aus Sympathie für Assad seine russische militärische Macht einsetzt, sondern allein in dem Bestreben, den Westen zu zwingen, Russland als gleichwertigen Akteur anzuerkennen. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2016 wurde deutlich, dass Putin dieses Ziel erreicht hat. Der Syrienkonflikt ist beispielhaft für einen laufenden Prozess des Staatszerfalls in Nahost. Dieser findet gegenwärtig auch im Irak, in Libyen und im Jemen statt. Die Folge hiervon wird sein, dass in den nächsten Jahren gewaltige demografische Lawinen auf Europa zukommen. Deutschland gilt dank der Einladung von Kanzlerin Merkel als Hauptziel der Flüchtlinge. Die anderen Europäer machen aber nicht mit. Der Kinderstreit zwischen allen deutschen Parteien über Obergrenzen und eine Limitierung der Zahl belegt, dass deutsche Politikerinnen und Politiker die Dimension der Probleme nicht verstehen. Bundeskanzlerin Merkel hat sich Anfang 2015 nach den Morden in Paris an einer öffentlichen Demonstration in Berlin Schulter an Schulter mit Islamfunktionären beteiligt, die einen europäischen Islam heftig bekämpfen – und sie weiß noch nicht einmal, was sie da tut. Ihre Syrien- und Flüchtlingspolitik liegt auf dieser Linie. Während deutsche Politiker und deutsche Gutmenschen "in einem deutschen Pathos des Absoluten" (Adorno) über Toleranz und das Elend der Flüchtlinge reden, lachen viele Islamisten verächtlich und nennen diese Debatten "byzantinisches Geschwätz". Der Ursprung des Begriffs ist aufschlussreich: Im Jahre 1453 wurde die byzantinische Hauptstadt Konstantinopel von einer islamisch-osmanischen Armee belagert. Während dieser Belagerung erschöpften sich Byzantiner und christliche Mönche trotz des Ernstes der Lage in Debatten über magische und religiöse Formeln. Im selben Jahr, 1453, eroberte der islamische Sultan Mehmed II. mit seinen Truppen erfolgreich Konstantinopel und verwandelte die Stadt in ein islamisches Istanbul. Islamische Historiker nennen solche Debatten darum seit jener Zeit "byzantinisches Geschwätz". Als Syrer aus Damaskus lebe ich seit 1962 in Deutschland, und ich weiß: Patriarchalisch gesinnte Männer aus einer frauenfeindlichen Kultur lassen sich nicht integrieren. Ein europäischer, ziviler Islam, den die Islamfunktionäre hierzulande als Euro-Islam ablehnen, wäre die Alternative. Zurzeit ist er chancenlos. Mein Lehrer Max Horkheimer hat Europa als "Insel der Freiheit im Ozean der Gewaltherrschaft" bezeichnet. Diese Freiheit sehe ich heute gefährdet.
 
 
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Mick (info@zeptep.de)
Datum:Sa 30 Apr 2016 21:26:00 CEST
Betreff:Wie Denkfabriken mit Beziehungen zur NATO die EU-Flüchtlingspolitik bestimmen - von F. William Engdahl - Teil 1
 Washingtons bunte Revolutionen des sogenannten »Arabischen Frühlings« haben islamische Länder destabilisiert und eine Flut unkontrollierter Kriegsflüchtlinge aus Syrien, Libyen, Tunesien und anderen Ländern ausgelöst. Das hat die größten sozialen Verwerfungen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in der EU von Deutschland bis hin nach Schweden und nach Kroatien geschaffen. Inzwischen ist den meisten klar geworden, dass etwas ganz Finsteres im Gange ist, etwas, das das soziale Gefüge, den eigentlichen Kern der europäischen Zivilisation zu zerstören droht. Was aber nur wenige erkennen, ist, dass das ganze Drama in Szene gesetzt wird, und zwar nicht von der deutschen Kanzlerin Angela Merkel oder von gesichtslosen EU-Bürokraten der Brüsseler EU-Kommission. Es wird von einer Clique von Denkfabriken, die mit der NATO in Verbindung stehen, instrumentiert. Am 8. Oktober 2015, als Deutschland von Hunderttausenden von Flüchtlingen aus Syrien, Tunesien, Libyen und anderen Ländern überflutet wurde, verkündete die wieder selbstbewusst gewordene deutsche Kanzlerin Angela Merkel in einem populären deutschen Fernseh-Programm: »Ich habe einen Plan.« Sie nahm die Gelegenheit wahr, um einen scharfen Seitenhieb auf ihren Koalitionspartner, den bayerischen CSU-Chef Horst Seehofer, zu führen. Dieser war ein verlässlicher Kritiker von Merkels Politik der offenen Arme, die im vergangenen Jahr über eine Million Flüchtlinge allein nach Deutschland gebracht hatte. Seit diesem Zeitpunkt hat die deutsche Kanzlerin mit eisenharter Entschlossenheit das kriminelle Regime Erdoğans in der Türkei, einen wichtigen Partner in ihrem »Plan«, verteidigt. Alle Welt rieb sich vor Erstaunen die Augen, als sie sah, wie Merkel Prinzipien der freien Rede ignorierte und öffentlich beschloss, einen bekannten deutschen Fernseh-Komiker, Jan Böhmermann, wegen dessen satirischer Bemerkungen über den türkischen Präsidenten gerichtlich verfolgen zu lassen. Die Welt war darüber erstaunt, dass das Symbol der europäischen Demokratie, die deutsche Kanzlerin, sich entschieden hatte, zu übersehen, dass Erdoğan oppositionelle Journalisten verhaften und die Medien der türkischen Opposition abschalten ließ und seine Pläne weiter vorantrieb, in der Türkei de facto eine Diktatur zu errichten. Alle Welt war verwirrt, als die Berliner Regierung beschloss, die überwältigenden Beweise zu ignorieren, dass Erdoğan und seine Familie die IS-Terroristen in Syrien materiell unterstützt und angestiftet hat, die tatsächlich die Krise der Kriegsflüchtlinge ausgelöst hatten. Sie sah mit Erstaunen, dass Merkel die EU so weit brachte, Erdoğans Regime Milliarden Euro zu überweisen, angeblich damit es sich um die Flüchtlingsströme kümmere, die aus den türkischen Flüchtlingslagern über die Grenze in das EU-Nachbarland Griechenland und darüber hinaus strömten. o Der Merkel-Plan o All diese scheinbar unerklärlichen Maßnahmen der einst so pragmatischen deutschen Führung gehen anscheinend auf die Annahme eines 14-seitigen Dokuments mit dem dreisten Titel »Der Merkel-Plan« zurück. Es war von einem Netzwerk an Denkfabriken ausgearbeitet worden, die der NATO gegenüber positiv eingestellt sind. Die neuerdings wieder selbstbewusste deutsche Kanzlerin hatte ihrer Gastgeberin Anne Will und den Zuschauern allerdings nicht gesagt, dass »ihr« Plan erst vier Tage zuvor, am 4. Oktober, in einem Dokument, das bereits den Titel »Der Merkel-Plan« trug, ausgehändigt worden war und zwar von einer neu eingerichteten und offensichtlich finanziell gut ausgestatteten internationalen Denkfabrik namens »Europäische Stabilitätsinitiative« oder »ESI«. Die ESI-Website zeigt an, dass sie über Büros in Berlin, Brüssel und in Istanbul in der Türkei verfügt. Verdächtigerweise wählten die Autoren des ESI-Plans den Titel für ihren Plan so, als stamme er aus dem deutschen Kanzleramt und nicht von ihnen. Noch verdächtiger ist der Inhalt des Merkel-Plans der ESI. Deutschland solle danach nicht nur die bereits über eine Million Flüchtlinge des Jahres 2015 aufnehmen, sondern dazu auch noch »zustimmen, 500 000 syrischen Flüchtlingen, die in den kommenden zwölf Monaten in der Türkei gemeldet werden, Asyl zu gewähren«. Darüber hinaus »soll Deutschland Ansprüche der Türkei akzeptieren ... und erfolgreichen Bewerbern, solchen, … die bereits von den türkischen Behörden registriert worden sind, eine sichere Weiterbeförderung bieten«. Und schließlich »soll Deutschland zustimmen, der Türkei 2016 zu visumfreien Einreisemöglichkeiten zu verhelfen«. Der sogenannte Merkel-Plan war ein Erzeugnis von Denkfabriken, die mit den USA, der NATO und den Regierungen von NATO-Mitgliedern oder potenziellen Mitgliedsländern in Verbindung stehen. Der Grundsatz »Folge der Spur des Geldes!« ist in diesem Fall aufschlussreich, um zu erkennen, wer die EU heute eigentlich betreibt. o Die ESI o Die ESI entstand aufgrund der Bemühungen der NATO zur Transformation Südosteuropas nach dem Krieg in Jugoslawien, den die USA in den 1990er Jahren angezettelt hatten. Dieser hatte zur Balkanisierung des Landes und zur Errichtung eines großen Luftwaffenstützpunktes der USA und der NATO, des Camp Bond Steel im Kosovo, geführt. Der derzeitige ESI-Vorsitzende, der direkt das Abschlussdokument »Der Merkel-Plan« zu verantworten hat, ist der in Istanbul ansässige österreichische Soziologe Gerald Knaus. Knaus ist auch Mitglied des European Council on Foreign Relations (Europäischer Rat für Auslandsbeziehungen, ECFR) und Mitglied der Open Society Foundations (Stiftungen für eine offene Gesellschaft) von George Soros. Das ECFR wurde im Jahr 2007 in London als eine Nachahmung des einflussreichen New Yorker Council on Foreign Relations (Rat für Auslandsbeziehungen, CFR) gegründet. Das CFR war als Denkfabrik 1919 während der Verhandlungen über den Versailler Vertrag von den Bankiers Rockefeller und J.P. Morgan zur Koordinierung der globalen anglo-amerikanischen Außenpolitik ins Leben gerufen worden. Bezeichnenderweise ist der Schöpfer und Geldgeber des ECFR der amerikanische Multimilliardär und Finanzier von Farbenrevolutionen, George Soros. In so gut wie jeder vom US-Außenministerium unterstützten Farbenrevolution seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion, darunter derjenigen in Serbien im Jahr 2000, in der Ukraine, in Georgien, in China, in Brasilien und in Russland, waren George Soros und Ableger seiner Open Society Foundations im Hintergrund die Finanziers der »demokratischen« Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und der Aktivisten, um Regime im Sinne Washingtons und der NATO an die Macht zu bringen. Zu den auserwählten Mitgliedern, den sogenannten Ratsmitgliedern oder Mitarbeitern des in London ansässigen ECFR, gehören der Zweite Vorsitzende Joschka Fischer, der ehemalige deutsche Außenminister der Partei Die Grünen. Dieser hatte seine Partei dazu gedrängt, Bill Clintons illegale Bombardierung Serbiens im Jahr 1999 ohne den Rückhalt des UN-Sicherheitsrats zu unterstützen. Ein anderes Mitglied der Denkfabrik von Soros‘ ECFR ist der ehemalige NATO-Generalsekretär Javier Solana. Ebenso gehören ihr an: der in Ungnade gefallene Plagiator und ehemalige deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg; Annette Heuser, die Geschäftsführerin der Bertelsmann-Stiftung in Washington, D.C.; Wolfgang Ischinger, der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz; Cem Özdemir, aus dem Vorstand von Bündnis90/Die Grünen; Alexander Graf Lambsdorff, MdB der FDP; Michael Stürmer, Chefkorrespondent von Die Welt; Andre Wilkens, Leiter der Mercator-Stiftung, und auch der Päderastie-Verteidiger Daniel Cohn-Bendit, Abgeordneter des Europaparlaments. Cohn-Bendit war während der französischen Studentenunruhen vom Mai 1968 als »der rote Dany« bekannt und danach zusammen mit seinem engen Verbündeten, dem jetzigen ECFR-Vorstand Joschka Fischer, Mitglied der autonomen Gruppe Revolutionärer Kampf in Rüsselsheim. Beide gründeten später den »Realo«-Flügel der deutschen Partei Die Grünen. Die Open Society Foundations sind das Netzwerk der steuerbefreiten Demokratieförderung, die George Soros nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gegründet hatte, um in den ehemaligen kommunistischen Volkswirtschaften einen »freien Markt«, die Liberalisierung des Marktes im Sinne des Internationalen Währungsfonds‘ (IWF), zu fördern. Damit öffnete er die Türen für die systematische Plünderung unschätzbar wertvoller Bergbau- und Energieanlagen in diesen Ländern. Soros war ein wichtiger Finanzier des liberalen Wirtschaftsberaterteams Boris Jelzins, dem auch der Ökonom der »Schocktherapie« aus Harvard, Jeffrey Sachs, und Jelzins liberaler Berater Jegor Gaidar angehörten. Schon jetzt dürfte klar sein, dass »Der Merkel-Plan« tatsächlich ein Soros-Plan ist. Doch ist mehr daran, wenn wir die dunklere Agenda hinter dem Plan verstehen wollen.
 
 
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Name:
Mick (info@zeptep.de)
Datum:Sa 30 Apr 2016 21:24:51 CEST
Betreff:Wie Denkfabriken mit Beziehungen zur NATO die EU-Flüchtlingspolitik bestimmen - von F. William Engdahl - Teil 2
 o Die Gründer des ESI o Die Denkfabrik Europäische Stabilitätsinitiative des mit Soros verbundenen Gerald Knaus wird finanziell von einer beeindruckenden Liste an Spendern getragen. Ihre Website listet sie auf. Auf dieser Liste stehen neben Soros‘ Open Society Foundations die mit Soros verbundene Deutsche Stiftung Mercator und die Robert Bosch Stiftung. Zu den ESI-Geldgebern gehört auch die Europäische Kommission. Dann findet sich merkwürdigerweise auf der Geldgeber-Liste für den Merkel-Plan eine Organisation mit dem Orwellschen Namen »Friedensinstitut der Vereinigten Staaten«. Einige Nachforschungen zeigen, dass das Friedensinstitut der Vereinigten Staaten alles andere als einen friedfertigen Hintergrund hat. Sein Vorsitzender ist Stephen Hadley, der ehemalige Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsrates der USA während der neokonservativen, kriegstreibenden Regierung Bush-Cheney. Dem ESI-Verwaltungsrat gehören an: Ashton B. Carter, derzeit der neokonservative angriffslustige Verteidigungsminister der Obama-Administration; US-Außenminister John Kerry und Major General Frederick M. Padilla, der Präsident der National Defense University (Verteidigungs-Universität) der USA. Das sind einige der sehr erfahrenen Architekten der Strategie »Full Spectrum Dominance« (Vorherrschaft auf der ganzen Linie) des US-Pentagon zur Errichtung einer weltweiten Militärherrschaft. Die Verfasser von »Der Merkel-Plan« bei der Europäischen Stabilitätsinitiative listen neben der Großzügigkeit von George Soros‘ Stiftung als Hauptgeldgeber den German Marshall Fund der Vereinigten Staaten auf. Wie in meinem Buch Die Denkfabriken vermerkt, ist der German Marshall Fund alles andere als deutsch. Er ist, wie in meinem Buch erwähnt, »eine US-amerikanische Denkfabrik mit Hauptsitz in Washington, D.C. Tatsächlich sieht er seine Hauptaufgabe in der Dekonstruktion von Nachkriegs-Deutschland und im weiteren Sinne derjenigen der souveränen Staaten der EU, um sie besser nach dem Vorhaben der Wall Street in die Globalisierung einzupassen.« Washingtons German Marshall Fund war an den Planungen der USA nach 1990 beteiligt, um zusammen mit dem von den USA staatlich finanzierten National Endowment for Democracy (Nationale Stiftung für Demokratie), der Soros-Stiftung und der CIA-Frontorganisation United States Agency for International Development (Amt für internationale Entwicklung der Vereinigten Staaten, USAID) in der ganzen Welt Regimewechsel durchzuführen. Wie in meinem Denkfabriken-Buch beschrieben »lag der Schwerpunkt des German Marshall Fund laut seinem Jahresbericht 2013 auf der Unterstützung des US-Außenministeriums bei Maßnahmen des sogenannten Demokratieaufbaus in ehemals kommunistischen Ländern in Ost- und Südosteuropa vom Balkan bis zum Schwarzen Meer. Bezeichnenderweise umfasste ihr Arbeitsgebiet auch die Ukraine. In den meisten Fällen arbeitete der Fonds mit der USAID zusammen. Diese wird weithin als CIA-Frontorganisation mit Verbindungen zum Außenministerium und zur Charles Stewart Mott Foundation identifiziert. Letztere leistet Zuschüsse zu dem von der US-Regierung finanzierten National Endowment for Democracy (NED).« Bemerkenswerterweise ist die gleiche Charles Stewart Mott Foundation auch ein Geldgeber für den von der ESI verfassten Merkel-Plan, ebenso wie der Rockefeller Brothers Fund. Dies alles sollte Überlegungen anregen, wer mit welcher Zielsetzung die Merkel-Erdoğan-Abmachung über den Umgang mit der EU-Flüchtlingskrise eingefädelt hat. Trägt sich die Rockefeller-Bush-Clinton-Fraktion in den Vereinigten Staaten mit der Absicht, daraus ein größeres gesellschaftsumgestaltendes Experiment werden zu lassen, um in der gesamten EU Chaos und soziale Konflikte hervorzurufen, während zur gleichen Zeit ihre NGOs, wie das NED, das Freedom House und die Soros-Stiftung Syrien, Libyen und die islamische Welt aufmischen? Ist Deutschland, wie es der ehemalige US-Präsidentenberater und Rockefeller-Kumpan Zbigniew Brzeziński nannte, nur ein »Vasall« der US-Macht in der Welt nach 1990? Bis heute gibt es ziemlich starke Beweise dafür, dass dies der Fall ist. Die Rolle der USA und der mit der NATO verbundenen Denkfabriken sind von zentraler Bedeutung, um zu verstehen, wie die Bundesrepublik Deutschland und die Europäische Union tatsächlich von hinter dem atlantischen Vorhang aus beherrscht werden.
 
 


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